Besenreiser

Mögliche Vorboten eines Venenleidens

Kleine Adern, die sich erweitert haben – sogenannte Besenreiser – treten bei einem großen Teil der Bevölkerung auf. Besonders häufig sind die Beine betroffen, wo Gefäßbäumchen oder rötlichen Flecken sichtbar werden. Normalerweise verursachen Besenreiser keine Beschwerden; weil sie aber Vorboten einer ernsthaften Venenerkrankung sein können, ist es ratsam, dies diagnostisch abzuklären.

Für die medizinische Behandlung der Besenreiser setzen wir in der Regel die Sklerosierungstherapie ein. Dabei wird durch kleine Injektionen ein Mittel in die betroffenen Äderchen eingebracht, das die Venen verklebt. Der Körper baut die auf diese Weise überflüssig gewordenen Gefäße dann selbstständig ab. Alternativ bieten wir auch die Schaumsklerosierung an: Dabei wird die verödende Flüssigkeit mit Luft vermischt. Der entstehende Schaum verbleibt längere Zeit in der betroffenen Vene, wodurch die Wirkung verstärkt wird.

Erfolgt eine solche Verödung der Besenreiser aus medizinischer Indikation, tragen die Krankenkassen die Kosten. Rein kosmetische Eingriffe hingegen werden nicht übernommen. Selbstverständlich können Sie die Verödung im Rahmen der IGeL-Leistungen als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Wir beraten Sie hierzu gerne.